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Wo gern das Fahrrad vergessen wird

von Sebastian Hein

Mittwoch, 01.06.2016 

 

Bei Matticks in Burkau haben die Gäste öfter einen Grund, länger zu bleiben. Der Laden läuft. Und jetzt gibt es ein Jubiläum. 

Von Wolfgang Schmidt

 

Burkau. Auf den Tag genau 25 Jahre ist es her, da bekam Bernd Mattick die Gewerbeerlaubnis für das Lokal „Matticks Gasthof“ in Burkau. Das Jubiläum ist ihm und seiner Frau Sabine an diesem Mittwoch ein Sektfrühstück wert. Und am kommenden Sonnabend einen Tanzabend für jedermann mit kostenlosem Eintritt.  

Die Matticks führen einen Gasthof mit Tradition. Großvater Max hatte 1932 die Gastwirtschaft „Zum Erblehngericht“ übernommen. 1953 erhielt dessen Sohn Max die Schankkonzession, und er führte die Gaststätte mit Ehefrau Marianne bis 1981. Danach waren die Räume der Speisesaal der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG). Auch Sohn Bernd, der Forstfacharbeiter gelernt hat, wurde in der DDR Gastronom. Auf der Suche nach einer Wohnung für die Familie verschlug es ihn aber nach Eisenhüttenstadt. Dann kam die Wende und die Perspektive lag in Burkau. Hier kaufte Bernd Mattick das elterliche Grundstück zurück und erweckte in dritter Generation die Familiengaststätte zum Leben. – Die Gäste kamen und sie kommen bis heute gern zu „Matticks“.Familien- und Firmenfeiern oder Geburtstage werden gebucht und die Feiern in den Gasträumen und im Saal arrangiert. Mehrere Vereine treffen sich hier regelmäßig. Festgeschrieben ist auch die wöchentliche Runde der Knobelmänner, alle Senioren Ü 50. Das es so gut läuft, freut den 63-jährigen Inhaber und seine Frau natürlich. 

 

Cocktailabende und Spiele-Treffs 

Vor 25 Jahren galt es beim Neubeginn, sich den veränderten Einkehrgewohnheiten anzupassen. Ideen wurden gebraucht. So wurden bei Matticks ein Cateringservice eingerichtet und neue Veranstaltungen aufgelegt, darunter Cocktailabende und Spiele-Treffs für Dart über Doppelkopf bis Mensch-ärgere-dich-nicht. Auf die Karte kamen Schnitzel-, Rouladen- oder Fischwochenenden. Kürzlich gab es wieder das Millionärsmenü. In Anlehnung an eine TV-Serie werden dabei Fragen gestellt. Nach deren richtiger Antwort kann der Gast den Menüpreis drücken und nach der Zockerfrage das Menü sogar kostenlos genießen.  

Geöffnet ist der Gasthof“ in der Regel erst ab 17 Uhr. „Das hat sich bewährt“, sagt Bernd Mattick. Beliebt sind vor allem die Plätze im Garten und unter den Männern die am Tresen. Hier wird das Dorfgeschehen ausgewertet, die kleine und große Politik beleuchtet genau so wie der Fußball. Die Spiele der EM in Frankreich können an zwei Bildschirmen verfolgt werden. 

 

Fassbier zum halben Preis 

Ein Renner für die Biertrinker sind die Freitagabende. Zwischen sechs und sieben schenkt Bernd Mattick das Fassbier für den halben Preis aus. So dauern die Männerabende oft lang und es kam schon vor, dass das Handy eines Biertrinkers klingelt und die Frau dran ist, die die Rückkehr einfordert. Auch das Fahrrad manches Gastes parkte am nächsten Morgen noch hier.  

Die Getränke- und Speisekarte ist überschaubar mit Angeboten einer bürgerlich-rustikalen Küche. Gekocht wird frisch –  das Feld von Ehefrau Sabine Mattick. Sie kauft regionale Produkte ein. Eines ihrer besonderen Angebote ist das Schnitzel am Freitag für 7,77 Euro. „Wir wollen noch lange für unsere Gäste da sein, sofern es uns auch gesundheitlich möglich ist“, sagt Sabine Mattick. Kürzlich erst wurden zwei Zimmer umgebaut und möbliert. Gäste können hier übernachten. Der Saal wurde renoviert und die dazugehörigen sanitären Einrichtungen sind saniert.  

Matticks Gasthof: Burkau, Hauptstraße 24, Telefon: 035953 6359, montags Ruhetag

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